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Bruce Nauman – Dream Passage
am 4. September 2010 von florian

Funktionsweise und Grenzen der menschlichen Wahrnehmung aufzeigen – das sind zwei zentrale Bestandteile in der Arbeit des amerikanischen Konzeptkünstlers Bruce Nauman. Neben zahlreichen Arbeiten, die schon seit längerem als Teil der Flick-Sammlung in Berlin zu sehen sind, zeigt das Berliner Museum für Gegenwartskunst nun eine große Werkschau Naumans mit dem Titel „Dream Passage“. Ich möchte mich nachfolgend zwei Installationen ein Stück nähern, in der Hoffnung, einen Besuch dieser, durchaus lohnenswerten Ausstellung anzuregen.

Bruce Nauman, »Clown Torture« (1987)
Die Installation »Clown Torture« begegnet dem Besucher schon lange bevor er den Kubus betritt, dessen Wände die der Installation zugehörigen Videobilder beherbergen. Aus dem in der historischen Halle des Hamburger Bahnhofs zentral platzierten Würfels dringt ein Gewirr -> weiter lesen

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Krakow Loves Adana
am 2. September 2010 von lorenz

Gerade in unserem Zeitalter der technischen und damit einhergehenden musikalischen Perfektion, in dem nahezu jedes Studioalbum so durchproduziert ist, dass man nicht mehr genau weiß, wo denn nun die Software nachgeholfen hat und wo wir es noch mit echtem, reinen musikalischen Können zu tun haben, scheint der insgeheime Wunsch nach eben – wann man es so nennen will – wahrer und reiner Musik größer zu werden. Einige Bands enstanden in der letzten Zeit, die veruschen, der Elektronisierung und Standardisierung unserer Mainstream-Musik entgegenzuwirken. Eine von ihnen, die seit einiger Zeit erste Wellen schlägt, ist das Freiburger Duo Krakow Loves Adana.

In minimalistischer -> weiter lesen

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Von Spar – oder: die schönste Hommage an den Krautrock
am 10. Juli 2010 von lorenz

Krautrock ist tot! Es lebe der Krautrock.

Ihnen ist der nächste Geniestreich gelungen. Erneut verbinden sie Elemente des scheinbar längst Vergangenen mit modernsten und dazu noch unglaublich schönen Klängen elektronischer Musik. Ein Spagat zeigt sich von den 70er Jahren über Höhepunkte des Post-Punks und New-Waves hin zu dem geschickten Einsetzen elektronischer Elemente. Die Rede ist von der aus Köln stammenden und mittlerweile teilweise in Berlin beheimateten Gruppierung Von Spar, die bereits mit ihren beiden ersten Alben in der musikalischen Avantgarde große Wellen schlugen. Zunächst war es überaschend erfrischender -> weiter lesen

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Holy Fuck – Latin [CD-Review]
am 17. Mai 2010 von bene

vö: 14.05.2010

web: www.holyfuckmusic.com

label: Beggars Group

am bavarian open festival 2007 hatten sie ihren ersten auftritt in deutschland und wurden auch gleich zur band des abends erkoren. drei jahre später sind die vier kanadier mit ihrem zweiten album “latin” zurück. die neun songs sind wieder rein-instrumental und geben dem menschlichen klangorgan nur durch vereinzelte refrain-wörter und vocal-loops platz. -> weiter lesen

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FM Belfast – 04.05.2010 // BERLIN – MAGNET CLUB [Konzertreview]
am 14. Mai 2010 von bene

island sorgt mittlerweile schon seit monaten für wirbel, sei es durch staatskrise, verbranntes geld, aschewolke oder dem iceland airwaves festival. letzteres rückte fm belfast in einen größeren aufmerksamkeitsfokus und brachte glücklicherweise dadurch die sechs isländer nach berlin in den magnet club. und auch wenn der alte club an neuem ort nicht ausverkauft war, so darf man vorwegnehmen: beim nächsten mal wird er aus allen nähten platzten, denn was fm belfast dort abgezogen haben, wird von den anwesenden begeistert in die stadt -> weiter lesen

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Blockflöte des Todes – Wenn Blicke Flöten Könnten [CD-Review]
am 30. April 2010 von bene

vö: 30.04.2010

web: www.blockflötedestodes.de

label: wannsee records

egal ob auf dem fahrrad durch die frühlingsluft, beim kaffeetrinken in der wg-wohnküche oder beim zähneputzen vor dem badespiegel, die songzeilen von “wenn blicke flöten könnten” und vor allem die damit verbundenen geschichten sind ins hirn gestanzt und gehen nicht mehr weg. eine leicht amüsierter zustand ist damit konstant garantiert, wenn die “blockflöte -> weiter lesen

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Monday is weekend now – thepharmacy@westgermany
am 26. April 2010 von andreas

„What are you going to do with your life?“

Diese Wörter schallt es in bester Ramonesmarnier von der kleinen Bühne des West Germany.  Die Antwort steht zu diesem Zeitpunkt bereits fest: Tanzen! Tanzen! Tanzen!

Zugegeben: es ist Montag. Nach einem ausgiebigen Wochenende kostet es viel Mühe und Überwindung wieder zu einem Konzert zu gehen, noch dazu, da es einem das West Germany als „newcomer“ nicht allzu leicht macht: von außen bloß eine Nummer. 133. Eine unscheinbare Tür. Dann noch in den dritten Stock. Doch wer es an diesem Tag geschafft hatte, sollte nicht enttäuscht werden!

Die Vorband „The Mokkers“, obwohl Berliner, mussten wegen der Vulkanasche absagen. Die Gitarristin der Band, hatte sich in New York verschanzt. Der Ersatz: DJ Tanzmaus (tja…ihr denkt euch jetzt vermutlich dasselbe wie ich). Dieser brachte auch allenfalls die Mäuse -> weiter lesen

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Caribou – Swim [LP-/CD-Review]
am 16. April 2010 von bene

vö: 16.04.2010

web: www.caribou.fm

label: city slang

selten hat ein album seine strahlen und seine bewegungen so vorausgeschickt wie caribous “swim”.
bereits der opener “odessa” schwirrte schon vor monaten im netz, es folgte “sun” mit dazugehörigem remix-contest. zusätzlich gab es auffällig viele begeisterte empfehlungen in sozialen netzwerken und die ankündigung zu exklusiven live-auftritten wie zum -> weiter lesen

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Davids souveräner Finger
am 13. März 2010 von matthi

Die PMGalerie, die von den beiden Französinnen Julie Grosche und Aurélia Defrance geleitet wird, besteht seit 2009 im Norden des Schillerkiezes, der derzeit eine ähnlich aufstrebende Entwicklung durchmacht wie zuletzt der, zwei U8-Stationen entfernte, Reuterkiez. Für eine nichtkommerzielle Galerie ist sie erstaunlich geräumig und gestattet es den Galeristinnen sie sowohl als Ausstellungsraum wie Künstler-Residenz zu nutzen. Gewöhnlich wohnen Grosche und Defrance für einen Monat zusammen mit dem jeweiligen Künstler, bevor dessen Arbeiten, die während der Residenz entstehen, für einen Monat in der Galerie dem kritischen Blick der Berliner Bohème standhalten müssen. So wird eine Dynamisierung, Intensivierung, Reflexion und Neuaushandlung der Beziehung von Kuratoren und Künstlern möglich, da beide Parteien ungewohnt eng miteinander unter einem Dach leben und -> weiter lesen

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Palast Orchester im Festsaal
am 19. Februar 2010 von martin

Klänge, die zwischen Lounge, Motown und Hip-Hop oszillieren, erschafft das Afia Asabre Palast Orchester.

Was manch einer daheim als Schmusi-Musi bezeichnet, ist live eine Offenbarung. Das AAPO-Kollektiv besteht aus zwei Beat- und Soundtüftlern, die zusammen mit einem Schauspieler und einem Musikwissenschaftler in den Festsaal Kreuzberg kommen, um jegliche Genre-Grenzen hinter sich zu lassen, um dann mit zahlreichen Querverweisen garnierte Trips auf die verblüffte berliner Szene los zu prassen.
28soundstoescape (Felix Lüke), Peter Pun, MP Kit und der PinkRobbat (Daniel Freitag) nehmen euch mit ihrem
Megaphon auf eine Beat-lastige Reise in die stets unterbewusste Gegenwart.
Klatschen, staunen, kopfnicken: Die Party vor der Party!

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