archiv der kategorie 'film'
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| gallery weekend |
am Sonntag, den 28. April 2013 von
anna
da ich vor einiger zeit einen fahrstuhl für ein gebäude beplanen durfte, stand ich vor der folgenden aufgabenstellung: brailleschrift und automatische ansage als option für die Kabinenausstattung einplanen? oder nicht? und wenn nicht, warum nicht? gleichberechtigung für alle menschen zu erreichen ist das bestreben vieler. und was ist mit gerechtigkeit? ist der barrierefreie zugang zu gebäuden optional zu betrachten? ist lebensqualität in einer vielfältigen gemeinschaft eine option?
letzendlich kann ein kleiner taster welten eröffnen. oder auch nicht.

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Kategorie architektur, film, galerie | 0 Kommentar »
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| Die Kunst des Storyboards |
am Montag, den 29. August 2011 von
slava
Zurecht trägt die sich über zwei Stockwerke und drei Räume erstreckende Storyboard-Ausstellung den Titel „Zwischen Film und Kunst“, denn was sie zeigt, ist nicht nur die Handschrift von Künstlern wie Fritz Maurischat, Paul McCarthy oder Alex Tavoularis. Neben der Previsualisierung von Filmfragmenten kann auch die mechanische Wirklichkeit auf kleinen oder großen Bildschirmen bewundert werden. Zeichnung gegen Szenenbild, Zeichnung im Vorfeld des Szenenbildes, Zeichnung als Versuch, als Hilfe für Kameraeinstellungen, Zeichnung als Veranschaulichung dessen, was filmisch umgesetzt werden soll.
Wie -> weiter lesen
Kategorie bildende kunst, film | 0 Kommentar »
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| Super 8 Preview – wenn das Unheimliche in den Hintergrund rückt |
am Donnerstag, den 4. August 2011 von
slava
Damit der Kinobesuch ein inspirierendes Ereignis wird, braucht die Vorführung eine Mischung aus spannender Geschichte, stiller Innovation, hervorragenden Schauspielern und etwas Tradition, die den Rahmen für das eingebettete Novum schafft und eine Art fantastischen Bezug bzw. Rückkehr zur realen Welt erlaubt. Was kennen wir schon, aber irgendwie auch nicht? Was könnte auf der Leinwand den Atem rauben, fesseln, die Zweifel ankämpfen, den Zuschauer mitnehmen und für Begeisterung sorgen? Wie wäre es mit Aliens? Oder mit außergewöhnlichen Menschen?
J. J. Abrams als Regisseur und Steven Spielberg als Produzent haben in Super 8 eine Geschichte entstehen lassen, die schlicht als -> weiter lesen
Kategorie film | 0 Kommentar »
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| The Apparatjik Light Space Modulator |
am Montag, den 21. März 2011 von
Anne
Wenn man dieser Tags auf die gläsernde Neue Nationalgalerie bei Dunkelheit zu fährt, scheinen ihre Außenwände zu verschwinden und der Blick wird geradewegs auf den sich in ihrer Mitte befindlichen Kubus gerichtet, wie aus einer anderen Welt. Angelehnt ist dieser in Form und Vollendung an László Moholy-Nagys „Licht-Raum-Modulator“aus dem Jahre 1930. Auf diesen gewiss 150m³ fassenden Körper, werden von innen Videosequenzen projiziert.

Betritt man den -> weiter lesen
Kategorie film, galerie, konzert | 0 Kommentar »
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| Zwischen Lüge und Wahrheit – Ingmar Bergmann-Ausstellung |
am Montag, den 21. März 2011 von
birte
„Warum lügt man, Alexander?“ – es ist eine der vielen pädagogischen Fausthiebe, die auf Alexander in Bergmanns Film „Fanny und Alexander“ einprasseln. Ihm gegenüber sitzt der streng gläubige Bischof, Alexanders Stiefvater. Er will als Moralapostel nicht locker lassen und gibt sich mit einem bloßen „Ich weiß nicht“ Alexanders nicht zufrieden. Der Junge zögert, setzt zum Sprechen an, bricht wieder ab. Schließlich findet er die richtigen Worte; „man lügt, um nicht die Wahrheit sagen zu müssen“. Auch das wird vom Bischof nur kurz belächelt. Hinter einer Lüge steckt, seiner Ansicht, etwas viel verwerflicheres, ein komplett auf Eigennutz beruhendes Anliegen. Er legt dem fantasievollen Jungen wahrhaftig die Worte in den Mund; „man lügt, um sich Vorteile zu verschaffen, richtig, Alexander!“. Er rüttelt und rüttelt an Alexanders spielerischen Vorlieben und -> weiter lesen
Kategorie film, museum | 0 Kommentar »
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| Berlinale-Marathon – Teil 2 |
am Montag, den 28. Februar 2011 von
slava
Es folgt eine kurze Darstellung und meine Bewertung (**** empfohlen, *** geht so, ** sehr experimentell, * lassen) für jeden der 31 Filme des Berlinale-Forums, die ich gesehen habe. Darüber hinaus kann ich wärmstens Pina (Wim Wenders) und den schwedischen Berlinale Short Aterfödelsen empfehlen. Der erste ist eine Hommage an die verstorbene Künstlerin Pina Bausch in 3D-Ästhetik, der zweite eine Reise in die Zukunft mit unverkennbarer schwedischer Phantasie.
En terrains connus (Stephane Lafleur, Kanada 2011): Ein Film über die gescheiterte Kommunikation und die Entfremdung innerhalb der eigenen Familie; emotional -> weiter lesen
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| Berlinale-Marathon – Teil 1 |
am Samstag, den 26. Februar 2011 von
slava
Die 61. Berlinale durfte ich hautnah erleben. Ich habe mich dieses Jahr als Leserjuror des Tagesspiegels beworben und stellen Sie sich vor, ich habe es geschafft! Acht unglaublich sympathische Mitstreiter, ein goldenes Badge, ein Notizbuch und ein mit Filmtiteln bedrucktes Blatt waren zehn Tage lang meine Begleiter. Ein Erlebnis, das mein Leben bewegt hat und das mir gezeigt hat, dass Parallelwelten sehr schön sein können und dass sie sogar hin und wieder notwendig sind, um uns daran zu erinnern, dass das Leben aus vielen kleinen Details besteht, die wir oft im schnellen Vorbeigehen einfach übersehen oder überhören.

Die Jurytätigkeit bestand darin, die Filme der Sektion Forum zu bewerten. Das Internationale Forum des Jungen -> weiter lesen
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| Diffraktion |
am Dienstag, den 15. Februar 2011 von
Anne
Es gibt Zeiten, da jagt man von einem Geburtstag zum anderen oder von einem Film in den nächsten. Im anderen Fall auch zu beidem parallel. Denn während die grande Dame des Films an elf Tagen und in etlichen Kinos Berlins ihren 61. zelebriert, feiert das wunderbare Filmlabor: LaborBerlin an 5 Tagen seinen zauberhaft blutjungen 1. Jahrestag im Stattbad Wedding.
Das LaborBerlin entstand aus dem Zusammenschluss verschiedener internationaler (Film-)Künstler, welche sich speziell der Entwicklung des analogen 8mm/16mm Filmes verschrieben haben. Die lupenrein nichtkommerzielle Arbeit am selbstgemachten Film sowie der gleichzeitige thematische Austausch in -> weiter lesen
Kategorie film, video | 1 Kommentar »
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| Poll – Nach einer wahren Geschichte |
am Freitag, den 4. Februar 2011 von
slava
„Als ich noch ein Kind war, hat mein Vater mir beigebracht, dass die Erde ein Ort ist, an dem ich eines Tages verschwinden werde. Nichts wird von mir bleiben. Keines meiner Gefühle wird mich überdauern. Es wird sein, als hätte es mich nie gegeben.“
Der neue Film des deutschbaltischen Regisseurs Chris Kraus bietet keine Unterhaltung für einen entspannten Abend. Das historische Drama verbindet Grausamkeit mit Selbstsuche und Hingebung. Es zerrt an unserem Wissen über die ersten vierzehn Jahre des 20. Jahrhunderts. Beim Jahr 1914 denkt man üblicherweise nicht an Estland und schon gar nicht an die Autorin und Journalistin Oda Schaefer, die von 1900 bis 1988 in Berlin und München lebte. Der -> weiter lesen
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| Britspotting 2011: Leichen im Keller und andere Schätze |
am Donnerstag, den 27. Januar 2011 von
julia
Für seichte Unterhaltung sollte der geneigte Kinobesucher die U2 wahrscheinlich einige Stationen vor dem Rosa-Luxemburg-Platz verlassen und sich im Cinemaxx vergnügen, denn Offenheit ist das oberste Gebot beim Filmfestival „Britspotting“ im Babylon Mitte. Man muss sich einlassen können auf die ungewöhnlichen Beiträge, in denen aus Chatrooms beängstigend reale Räume und aus Schränken Zeitportale werden. Doch es lohnt sich: Noch bis Sonntag hat man die Chance, im Festivalprogramm die eine oder andere Independent-Perle zu entdecken. Mein Blindflug führte mich in die Vorführung von Nick Whitfields verschrobener Low-Budget-Produktion „Skeletons“.

Aus Literatur, Musik und Kino ist man die Exzentrik der -> weiter lesen
Kategorie film | 0 Kommentar »
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