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Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst 2012
am Samstag, den 28. April 2012 von anna

KW Institute for Contemporary Art
Auguststraße 69
10117 Berlin

27. April – 1. Juli 2012

Die Berlin Biennnale findet im zweijährigen Rhythmus seit 1996 an wechselnden Standorten in Berlin statt. Die Gründer des Vereins berlin biennale für zeitgenössische kunst e.v. verstehen das Projekt als eine experimentelle Plattform, welche die Kommunikation zwischen den Künstlern, Kuratoren, Veranstaltern und der breiten Öffentlichkeit herstellt und fördert.

Artur Żmijewski, der diesjährige Kurator der mittlerweile siebten Kunstausstellung thematisiert die Wechselwirkungen zwischen Politik und Kunst. Brisante Themen, wie die gescheiterte Revolution in Ägypten, die Auswirkungen der Diktatur in Weißrussland auf die Bevölkerung oder die Drogenkriege in Mexiko werden aufgegriffen und anhand von Fallbeispielen erörtert.

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Die Kunst des Storyboards
am Montag, den 29. August 2011 von slava

Zurecht trägt die sich über zwei Stockwerke und drei Räume erstreckende Storyboard-Ausstellung den Titel „Zwischen Film und Kunst“, denn was sie zeigt, ist nicht nur die Handschrift von Künstlern wie Fritz Maurischat, Paul McCarthy oder Alex Tavoularis. Neben der Previsualisierung von Filmfragmenten kann auch die mechanische Wirklichkeit auf kleinen oder großen Bildschirmen bewundert werden. Zeichnung gegen Szenenbild, Zeichnung im Vorfeld des Szenenbildes, Zeichnung als Versuch, als Hilfe für Kameraeinstellungen, Zeichnung als Veranschaulichung dessen, was filmisch umgesetzt werden soll.

Wie -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst, film | 1 Kommentar »

Die Wanderausstellung
am Freitag, den 17. Juni 2011 von thomas

Eine Faustregel aus der Linguistik besagt: Je mehr Berge, desto mehr Dialekte. Ganz einfach weil die Täler in den Bergen oft so isoliert voneinander waren, dass sie genauso gut verschiedene Länder hätten sein können. Sie waren Mikrokosmen mit eigener Sprache, eigenen Sitten und eigenen Regeln. Schmale und oft nur unter Gefahr zu begehende Pfade waren lange Zeit die einzige Verbindung zwischen diesen isolierten Zellen und auch der einzige Weg, Waren zu transportieren und auszutauschen.

Der Heimatfilm instrumentalisierte die Romantik der Abgeschiedenheit, der Wanderburschen, der verbotenen Liebe, der Tradition und der Schmuggler und -> weiter lesen

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DMY International Design Festival Berlin
am Mittwoch, den 8. Juni 2011 von anna

Vor einiger Zeit ist mir mein Fahrrad abhanden gekommen. Eigentlich klingt “abhanden gekommen” allzu euphemistisch. Es wurde mir geklaut. Vor meiner Haustür, zu allem Überfluss. Schön grün war das Rad und es war die reinste Freude, damit durch die City zu radeln.

Seitdem wird jedes grüne Fahrrad meinerseits mit einem sentimentalen Seufzer kommentiert. Vielleicht werdet Ihr mein Erstaunen verstehen, als ich vor dem folgenden Anblick auf dem diesjährigen DMY stehen blieb. Zwischen erlesenen Pappmöbeln, computergenerierten Porzellanlampen und beliebig zusammensetzbaren magnetischen Tischen stand ein Fahrradsattel auf einem grünen Rahmen, zu einem légèren Hocker umfunktioniert. Damit nicht genug. Fahrradkettenbestückte Regale verzierten die Wand. Beistelltische aus Fahrradfelgen ergänzten geschmackvoll die Sitzgarnitur aus Fahrradschläuchen.

Ob ein -> weiter lesen

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Nicolai Huch – Noch tanzen sie
am Dienstag, den 24. Mai 2011 von thomas

Die Betonung im Titel von Nicolai Huchs Ausstellung liegt auf „noch“.

Noch tanzen sie. Noch sind sie zu erahnen. Noch haben sie einen Körper. Noch kann man schemenhaft erkennen, was kurz davor steht, in kleinste Teile zu zerfallen, zu explodieren und sich in giftigen Rauch aufzulösen.

Huch stellt seine Figuren auf Bühnen mit verwaschenen Vorhängen und lässt sie den letzten Tanz aufführen, sich noch einmal an bessere Zeiten erinnern, die nur noch in Neonfarben in schmutzigen Pfützen kurz aufleuchten und dann weiter die Gosse hinuntergespült werden. An die goldenen Zeiten, die zu einer morbiden Dekadenz verkrüppelt wurden und bald von -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst, galerie | 0 Kommentar »

Kalligrafie im Großformat
am Montag, den 23. Mai 2011 von julia

Spätestens seit Banksy im vergangenen Kinoherbst mit seinem Schelmenstück „Exit Through the Gift Shop“ beachtliche Erfolge feierte, scheint die Street Art ihren Weg aus dem Untergrund gefunden zu haben. Allerdings sollte einen auch die in Großstädten wie Berlin beinahe unvermeidliche Konfrontation mit zum Leben erweckten Wänden, Mauern, Toren und Türen nicht davon abhalten, an der einen oder anderen Stelle genauer hinzuschauen. Denn besonders interessant wird es, wenn sich vermeintliche Graffitis als Werk eines Künstlers entpuppen, dessen Handwerkszeug weder Spraydose noch Stencil-Schablonen sind.

Betritt man Stephan Meissners Wohnung, glaubt zunächst, es mit -> weiter lesen

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Zwischen Berlin und New York: Puzzlehafte Welten
am Montag, den 25. April 2011 von slava

(Bei allen Bildern handelt es sich ausschließlich um private Aufnahmen aus Berlin und New York City)

Es scheint modern geworden zu sein, Berlin mit New York zu vergleichen. Das Haus der Kulturen der Welt hat sogar ein Projekt vorgestellt – Berlin ist größer als New York: Informationen zur -> weiter lesen

Kategorie Allgemein, architektur, bildende kunst | 1 Kommentar »

Knallzart
am Samstag, den 12. März 2011 von slava

Man kann in Berlin den außergewöhnlichsten Menschen begegnen. Und damit ist es nicht genug: Das Gegenüber scheint oft mit einem ganz speziellen Markenzeichen herumzulaufen – Retrobrille, goldene Leggings, Latzhosen, Emo-Look, Bienchenkostüme… In Berlin kann man stolpern über was auch immer. Alles ist erlaubt, alles ist stylisch! Irgendwie macht gerade das nicht Kombinierbare das Hauptstadtflair aus. Manchmal verraten die Gesichter der Bürger zu viel. Sie lassen jedoch häufiger das neugierige und phantasievolle Auge nur Lebenswelten vermuten. Wenn man loszieht, weiß man nie, welche Bereicherung – im Sinne von Wissen und Erfahrung – auf dem Weg lauert. Voraussetzung für jede Entdeckung ist natürlich der Wunsch, sich für die wartenden Delikatessen zu öffnen. Auf diese Weise kann man Schwindel erregende Überraschungen erleben. Das Gute daran: Es fängt immer an, das -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst, theater | 0 Kommentar »

Der Wolf im Schafspelz – Interview mit Wojtek Scherp
am Samstag, den 5. März 2011 von Anne

Am vergangenen Sonntag war es vollbracht. Der junge Künstler Wojtek Scherp späht nach zweiwöchigem Aufenthalt aus, um nach seiner erfolgreichen ersten Ausstellung in den Ill-Galeries weitere Bewunderer in seinen Bann zu ziehen. Einen Tag vor Abzug seiner malerischen Werke aus der schnuckeligen Minigalerie im Haus Schwarzenberg spricht der ursprünglich aus Polen stammende und nun seit 4 Jahren in Berlin lebende charmante Maler über seine Arbeit. Thematische Grundlage von den mit Gummibändern verzerrten Portrait-Malereien und den niedlichen Hitler-Portraits Scherps war eine Aufgabe innerhalb seines Studiums für Kommunikationsdesign an der FH -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst, galerie | 1 Kommentar »

Transmediale.11
am Mittwoch, den 2. Februar 2011 von lorenz

Die Selbstbeschreibung des diesjährigen Transmediale-Festivals beginnt pragmatisch mit einem Zitat:

“Im elektrischen Zeitalter, das unser Zentralnervensystem technisch so sehr ausgeweitet hat, dass es uns mit der ganzen Menschheit verflicht und die ganze Menschheit in uns vereinigt, müssen wir die Auswirkungen jeder unserer Handlungen tief miterleben.”

Worte, die sicher auch auf unsere Epoche zutreffen, stammen sie auch ursprünglich aus dem Jahre 1964, niedergeschrieben von dem kanadischen Philosophen und Kommunikationstheoretiker Marshall McLuhan in seinem Werk Understanding Media. Doch zu Ende gedacht sein soll dieser Gedanke noch nicht.

Jedenfalls weitergedacht wird er von der -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst, video | 0 Kommentar »

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