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Jens Lekman und der sich schließende Kreis
am Donnerstag, den 4. Oktober 2012 von birte

Letzten Mittwochabend im Berliner Postbahnhof. Jens Lekmans Konzert neigt sich dem Ende zu, es folgt eine ausgiebige Zugabe gefolgt von einer weiteren. Lekman und Band sind großzügig mit dem Berliner Publikum. Doch schließlich beendet der schwedische Singersongwriter dann doch seinen Auftritt – und zwar mit dem Lied, mit dem er auch vor einigen Stunden schon begonnen hat. Er nimmt selbst dazu Stellung, versucht dem Publikum damit auch gleich das Konzept seines aktuellen Albums “I know what love isn’t“ näherzubringen. “So vieles im Leben spielt sich in Kreisbewegung ab“ – formuliert Lekman es selbst. Man kehrt immer wieder in ein Stadium zurück, in dem man sich schon früher einmal befunden hat.

So eben auch an diesem spätsommerlichen Abend, doch komplett identisch ist das zuerst und zuletzt vorgetragene Liedgut dann doch nicht. Aus einem vorgetragenen -> weiter lesen

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Live Krautrock-Performance auf der hdk-Party
am Montag, den 30. Mai 2011 von lorenz

Sind sie nun Straßenmusiker oder sind sie eine Band? Spielen sie Konzerte oder doch eher Performances? Handelt es sich eher um eine öffentliche Jam-Session oder doch um eine Art Gesamtkunstwerk?

All dies sind Fragen, die ich schließlich nicht endgültig beantworten will und nicht wirklich beantworten kann, wenn ich versuche, zu beschreiben, was genau drei in Berlin lebende Musiker unter dem Namen Camera vollbringen.

Doch bleiben wir zunächst bei den Fakten. Seit einem guten halben Jahr spielen Camera auf den Straßen und U-Bahnhöfen Berlins “Guerilla-Konzerte” – so nennen sie es selbst. -> weiter lesen

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Das Tahiti80-Experiment: jung-erwachsene Popkultur im Berliner Comet
am Dienstag, den 17. Mai 2011 von slava

“Oh, Tahiti80! Sie sind so toll! Als ich vor ein paar jahren unglücklich verliebt war, habe ich sie ununterbrochen gehört…“, sagte ein Freund von mir, als ich ihm erzählte, dass die französische Band am 6. Mai 2011 live in Berlin zu sehen sein würde. Ist das eine gute Voraussetzung, sich schon wieder auf das unbekannte einzulassen – musik, die den Liebeskummer heilt?! Warum eigentlich nicht! Je absurder das vorhaben, desto spektakulärer das erlebnis.

Ich kannte Tahiti80 also nicht. Der Name klang für mich so unmusikalisch, wie es nur geht, und gerade das hat meine Neugier geweckt: Wer sind sie? Was spielen sie? Wie waren sie damals? -> weiter lesen

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Konzert-Review: Bodi Bill
am Donnerstag, den 28. April 2011 von bene

vor dem lido ist der älteren generation das staunen beim blick auf das monatsprogramm aus dem gesicht abzulesen: “vier konzerte am stück? sind die bekannt? hatten die einen hit?” für einen kurzen moment liegt einem die gegenfrage auf den lippen, ob sie schon mal etwas von “i like holden caulfield” gehört haben, aber der gedanke wird schnell verworfen. “einen hit?” nicht so richtig. eher endloses touren und mund-zu-mund-propaganda auch via sozialer netzwerke bringen die drei berliner in diesen tagen ende april 2011 ins heimische, restlos ausverkaufte, ehemalige kreuzberger kino. die erwähnten fragensteller haben davon über das rock radio (?) erfahren und ziehen es dann doch vor, eine kneipe um die ecke aufzusuchen, während drinnen norman palm (!) das vorprogramm bestreitet.

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White Russian Night, Part II – Bewusstseinserweiterung ganz legal
am Freitag, den 22. April 2011 von julia

Alex James, seines Zeichens Bassist von Blur, fand einst auf die Frage, wie er die rauschhafte, fluoreszierende Anfangszeit seiner Band in den Neunzigerjahren in Erinnerung habe, die schönen Worte:  „Wir wollten einfach sehr lila sein.“

Wer den vergangenen Montagabend ebenso im Levee vor der Bühne von Pretend a Great Name, Main Fear Love und Motorama verbracht hat, kann mit Sicherheit zumindest ungefähr nachvollziehen, wovon er spricht.

Nachdem ich alle Erwartungen an die mir bis auf den obligatorischen Myspace-Probesong bislang unbekannten Bands an der Garderobe abgegeben und festgestellt habe, dass an der Bar zur „White Russian -> weiter lesen

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Ein Wochenende mit den Kakks – Kakkmaddafakkas zwei Berlin-Konzerte
am Donnerstag, den 21. April 2011 von birte

Zugegeben: ich bin kein großer Fan von – ich nenne es mal – Hau-Drauf-Mucke mit ganz furchtbar primitiven Songtexten, egal, wie sie auch immer gemeint ist. The Kakks haben solche auch im Programm. Schon alleine bei Songtiteln wie „Crazy on the Dance Floor“ und das darin vorkommende „I am coming, baby, I am coming in your face“ entwickele ich eigentlich die größtmögliche Abneigung gegenüber solcher einfallsloser Skrupellosigkeit, wenn mir davon nicht sogar speiübel wird.

Doch bei Kakkmaddafakka ist das alles anders. Vielleicht liegt das am nicht zu überhörendem norwegischen Englisch der Bergenser – sie haben von mir eine Art -> weiter lesen

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Ticketverlosung: “White Russian Night” im Levee!
am Freitag, den 15. April 2011 von julia

Der durchschnittliche Filmfan dürfte den Drink aus Wodka, Kahlua und Sahne, besser bekannt als „White Russian“, vor allem mit einem gewissen Werk der Coen-Brothers verbinden. Konsequenterweise wirbt auch die von Zitty und der Russischen Botschaft persönlich präsentierte „White Russian Night“ mit dem Konterfei des wahrscheinlich berühmtesten Liebhabers jenes Cocktails. Dabei muss man weder ein glühender Verehrer des „Dudes“ noch passionierter Wodkatrinker sein, um einen Grund zu haben, am nächsten Montag im Levee Club in Mitte vorbeizuschauen: Das musikalische Aufgebot, bestehend aus der deutschen Band Main Fear Love und -> weiter lesen

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Ein Schiff in der Stadt – die goße Stubnitz Gala in der Volksbühne
am Freitag, den 1. April 2011 von Anne

Das MS Stubnitz ist ein 80m langes, stählendes EX-DDR-Fischfang- und Verarbeitungsschiff. Nach der Wende taten sich eine Gruppe von z.T. Schweizer und Berliner Künstlern zusammen, um den Rostocker Stahlriesen in eine schwimmende Plattform für  alternative Kunstformen, kontemporäre Musikströmungen und subkulturellen Output in jeglichen Darbietungsformen umzubauen. Ostasiatische Obertonsänger, japanische Freejazzgötter, niederländische Noisedadaisten, amerikanische Hip Hop Gurus, französische Folkloretänzer oder spanische Gitarreros. Das Schiff auf 3 Floors gefüllt mit Lack und Leder oder hunderten von Tanzlustigen der Elektroszene. Seit 1993 bewegt sich dieses -> weiter lesen

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The Apparatjik Light Space Modulator
am Montag, den 21. März 2011 von Anne

Wenn man dieser Tags auf die gläsernde Neue Nationalgalerie bei Dunkelheit zu fährt, scheinen ihre Außenwände zu verschwinden und der Blick wird geradewegs auf den sich in ihrer Mitte befindlichen Kubus gerichtet, wie aus einer anderen Welt. Angelehnt ist dieser in Form und Vollendung an László Moholy-Nagys „Licht-Raum-Modulator“aus dem Jahre 1930. Auf diesen gewiss 150m³ fassenden Körper, werden von innen Videosequenzen projiziert.

Betritt man den -> weiter lesen

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Neukölln: Heimathafen für den Fujima Jazz-Nightclub
am Donnerstag, den 10. März 2011 von martin

Frei, wie Neukölln selbst treten Musiker, Sänger, Tänzer und Street-Künstler in einer einzigartigen Revue gemeinsam auf. Junge Talente treffen auf professionelle Künstler in einer Mischung aus Musik und Performance in dem historischen Ball-Saal. Obendrein werden zu den Getränken kulinarische Kostbarkeiten gereicht. Unterschiedlichste Kunstformen verbunden durch den Jazz.  Er steht für das Unkonventionelle, Unangepasste und Widersprüchliche, er ist frei, dynamisch und experimentell.

Die an die „Pomp Duck & Circumstances“ angelehnte Show ist speziell für Neukölln konzipiert: Die Atmosphäre der Umgebung rund um den Heimathafen vermittelt den Eindruck eines Mini-Broadways – Theater, Opernhaus, Läden, Cafés und Restaurants. Flaniert vorbei und werdet teil.

P.S.: Die jungen Talente werden aus den Musikklassen der Musikschule Neukölln, aber auch in -> weiter lesen

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