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archiv der kategorie 'galerie'

gallery weekend
am Sonntag, den 28. April 2013 von anna

da ich vor einiger zeit einen fahrstuhl für ein gebäude beplanen durfte, stand ich vor der folgenden aufgabenstellung: brailleschrift und automatische ansage als option für die Kabinenausstattung einplanen? oder nicht? und wenn nicht, warum nicht? gleichberechtigung für alle menschen zu erreichen ist das bestreben vieler. und was ist mit gerechtigkeit? ist der barrierefreie zugang zu gebäuden optional zu betrachten? ist lebensqualität in einer vielfältigen gemeinschaft eine option?

letzendlich kann ein kleiner taster welten eröffnen. oder auch nicht.

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Nicolai Huch – Noch tanzen sie
am Dienstag, den 24. Mai 2011 von thomas

Die Betonung im Titel von Nicolai Huchs Ausstellung liegt auf „noch“.

Noch tanzen sie. Noch sind sie zu erahnen. Noch haben sie einen Körper. Noch kann man schemenhaft erkennen, was kurz davor steht, in kleinste Teile zu zerfallen, zu explodieren und sich in giftigen Rauch aufzulösen.

Huch stellt seine Figuren auf Bühnen mit verwaschenen Vorhängen und lässt sie den letzten Tanz aufführen, sich noch einmal an bessere Zeiten erinnern, die nur noch in Neonfarben in schmutzigen Pfützen kurz aufleuchten und dann weiter die Gosse hinuntergespült werden. An die goldenen Zeiten, die zu einer morbiden Dekadenz verkrüppelt wurden und bald von -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst, galerie | 0 Kommentar »

The Apparatjik Light Space Modulator
am Montag, den 21. März 2011 von Anne

Wenn man dieser Tags auf die gläsernde Neue Nationalgalerie bei Dunkelheit zu fährt, scheinen ihre Außenwände zu verschwinden und der Blick wird geradewegs auf den sich in ihrer Mitte befindlichen Kubus gerichtet, wie aus einer anderen Welt. Angelehnt ist dieser in Form und Vollendung an László Moholy-Nagys „Licht-Raum-Modulator“aus dem Jahre 1930. Auf diesen gewiss 150m³ fassenden Körper, werden von innen Videosequenzen projiziert.

Betritt man den -> weiter lesen

Kategorie film, galerie, konzert | 0 Kommentar »

Der Wolf im Schafspelz – Interview mit Wojtek Scherp
am Samstag, den 5. März 2011 von Anne

Am vergangenen Sonntag war es vollbracht. Der junge Künstler Wojtek Scherp späht nach zweiwöchigem Aufenthalt aus, um nach seiner erfolgreichen ersten Ausstellung in den Ill-Galeries weitere Bewunderer in seinen Bann zu ziehen. Einen Tag vor Abzug seiner malerischen Werke aus der schnuckeligen Minigalerie im Haus Schwarzenberg spricht der ursprünglich aus Polen stammende und nun seit 4 Jahren in Berlin lebende charmante Maler über seine Arbeit. Thematische Grundlage von den mit Gummibändern verzerrten Portrait-Malereien und den niedlichen Hitler-Portraits Scherps war eine Aufgabe innerhalb seines Studiums für Kommunikationsdesign an der FH -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst, galerie | 1 Kommentar »

Ruine der Künste Berlin
am Sonntag, den 23. Januar 2011 von slava

Ein Gespräch über Kunst, Künstler sein und über die Aufhebung von Gegensätzen in der Vergänglichkeit der Zeit

Im ruhigen, immer noch stillen und idyllischen Dahlem, auf dem Weg vom Hauptgebäude der Freien Universität zu Berlin zur U-Bahn-Station Thielplatz steht ein Monument, eine wahrliche Perle des Berliner Kunstgeistes. Lange Jahre bin ich diesen Weg gegangen, auf dem linken Straßenrand statt auf dem rechten, und habe die Ruine der Künste schlicht übersehen. Kennen sie sie etwa?

Die Ruine der Künste ist keine Kunststätte, die laut schreit, sich präsentiert, um Sensation kämpft. Sie ist ein privater Ort, eine Art Galerie und -> weiter lesen

Kategorie architektur, galerie | 0 Kommentar »

Im Pool
am Freitag, den 22. Oktober 2010 von paula

Berlin Mitte steckt voller Galerien, die sich zwischen Designerläden und Szenecafés zu behaupten suchen. Viele von ihnen sind bunt und laut und haben eine Art Kunst für sich entdeckt, die mir häufig aufgeregt anstrengend zu sein scheint. Hier wird derart zwanghaft nach der Postmoderne gesucht, dass man bei all der Hektik das Naheliegende übergeht. Ein bedauerlicher Zustand, wo unsere Zeit der Kunst doch die größtmöglichen Optionen gewährt und bewusst Raum für offene Fragen lässt.

Wie beruhigend und angenehm ist es da, wenn jemand den Mut hat, die offenkundigen Fragen zu stellen und uns mit der Kunst und ihrer Bedeutung im Heute und Jetzt zu konfrontieren. Schon bevor man die -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst, galerie | 3 Kommentare »

Kulturelle Schnitzeljagd durch Neukölln
am Freitag, den 17. September 2010 von lorenz

Zwar schreitet die so genannte Gentrifizierung in Neukölln munter voran, streckt sich von Kreuzkölln bzw. dem Reuterkiez über den Hermannplatz und den Flughafenkiez bis hin in dem eher südlichen Teil rund um die Ringbahnstationen Hermannplatz und Neukölln. Jedoch ist bei diesem soziodemographischen Prozess, von dem bereits seit einiger Zeit alle reden, bezogen auf Neukölln ein klares Nord-Süd-Gefälle zu entdecken: Lässt sich Kreuzkölln mittlerweile kaum noch von Kreuzberg unterscheiden, bietet es doch tatsächlich eine Inflation von neu eröffnenden Galerien, Bars und Cafés, so nimmt die kulturelle Dichte mit der weiteren Entfernung von Berlins Mitte stetig ab. So also der gegenwärtige Zustand. “Noch” -> weiter lesen

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Davids souveräner Finger
am Samstag, den 13. März 2010 von matthi

Die PMGalerie, die von den beiden Französinnen Julie Grosche und Aurélia Defrance geleitet wird, besteht seit 2009 im Norden des Schillerkiezes, der derzeit eine ähnlich aufstrebende Entwicklung durchmacht wie zuletzt der, zwei U8-Stationen entfernte, Reuterkiez. Für eine nichtkommerzielle Galerie ist sie erstaunlich geräumig und gestattet es den Galeristinnen sie sowohl als Ausstellungsraum wie Künstler-Residenz zu nutzen. Gewöhnlich wohnen Grosche und Defrance für einen Monat zusammen mit dem jeweiligen Künstler, bevor dessen Arbeiten, die während der Residenz entstehen, für einen Monat in der Galerie dem kritischen Blick der Berliner Bohème standhalten müssen. So wird eine Dynamisierung, Intensivierung, Reflexion und Neuaushandlung der Beziehung von Kuratoren und Künstlern möglich, da beide Parteien ungewohnt eng miteinander unter einem Dach leben und -> weiter lesen

Kategorie Allgemein, bildende kunst, galerie | 0 Kommentar »

Vakuumtiefziehen, Modefarben-Romance und Badminton-Turnier
am Donnerstag, den 18. Februar 2010 von matthi

In der üppig bewachsenen Galerielandschaft Berlins ist es nicht schwierig, sich die Wochenenden und Wochentage mit Galeriebesuchen zu bestücken. In den letzten zwei Jahrzehnten gehörte es für die großen Namen zum guten Ton, zumindest eine Dependance in der jetzigen Kunst-Haupstadt zu eröffnen, wenn nicht gleich komplett dorthin abzuwandern. Angeblich sollen es schon vor ein paar Jahren 600 Galerien gewesen sein. Nach der „großen Krise“ traten tatsächlich erstmalig einige (wenige), der zuvor erfolgreichen kommerziellen Galerien, den Rückzug aus der Stadt an. Zeichnet sich ein Ende des Berlin-Booms ab?

Gleichzeitig bot und bietet Berlin aber auch Neustartern, aufgrund seiner immer noch günstigen Mieten, die Möglichkeit, sich auf dem bunten Markt der Galerien auszuprobieren. Das führte dazu, dass in Berlin nicht nur -> weiter lesen

Kategorie Allgemein, bildende kunst, galerie | 1 Kommentar »


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