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monatsarchiv für November 2010

Satire im Theaterfoyer
am Sonntag, den 28. November 2010 von slava

Was war das gestern in den Sophiensaelen wieder? War das Theater? War das Kabarett? Eine Spottdichtung? Kunst oder Politik? Beides zusammen?

Planet Porno, ein von Patrick Wengenroth entwickeltes Theater-Show-Format, in dem Originalzitate aus Interviews, Fernsehauftritten und Autobiografien collagiert werden, bot im Foyer der Sophiensaele eine bunte Symbiose aus Schauspiel und Gesang, garniert mit parodierter Personendarstellung, chorischen Sprechformen und der Kombination von -> weiter lesen

Kategorie theater | 5 Kommentare »

On Street
am Donnerstag, den 18. November 2010 von julia

Im schlimmsten Fall ist Modefotografie genauso belanglos und artifiziell, wie man es aus vielen einschlägigen Frauenzeitschriften gewohnt ist. Im wahrscheinlich besten Fall stand ein Künstler wie Peter Lindbergh hinter der Kamera.

Im Rahmen des „Europäischen Monats der Fotografie“ und darüber hinaus ist seine thematisch in drei Teile gegliederte Ausstellung „On Street“ noch bis zum 9. Januar 2011 im C/O Berlin zu sehen. Und obwohl Lindbergh vor allem mit Arbeiten für Magazine wie „Vogue“ und „Harper’s Bazaar“ berühmt wurde, sei dies nicht nur Fashion-Victims ans Herz gelegt. Im Gegenteil: Oft scheinen Kleidung und Make-Up angesichts der Intensität seiner Werke zur Nebensache zu werden. Statt polierter, ausdrucksloser Photoshop-Cyborgs zeigt der Künstler seine (meist weiblichen) Modelle in all -> weiter lesen

Kategorie fotografie | 2 Kommentare »

PHOENIX – „So Sentimental, Not Sentimenal, No!“
am Sonntag, den 14. November 2010 von Wenke

„Becks Music Experience“ steht überall und wird einem quasi zwanghaft ins Gedächtnis verankert. Becks – ein großer Name, genauso wie Phoenix. Manche bösen Zungen meckern gerne und meinen, wie schade es doch sei, was aus der kleinen, sympathischen französischen Band geworden ist. Underground sind Phoenix schon lange nicht mehr, Mainstream meiner Meinung nach ebenso nicht. Alte Fans, die sich von Phoenix abgekehrt haben, halte ich für unwissend und naiv, denn es geht auch anders: Trotz enormer Bekanntheit kann man immer noch cool sein, das eine schließt das andere nicht aus, natürlich gibt’s es viele Anti-Beispiele, doch Phoenix wissen, wie man es macht.

Generell zweifle ich schnell, wenn große Konzerte von noch größeren Sponsoren gehypt werden und so oft der eigentliche Sinn eines Konzertes -> weiter lesen

Kategorie konzert, musik | 0 Kommentar »

Aroma Pitch im Brunnen70
am Dienstag, den 9. November 2010 von lorenz

Auch wenn das Image anfänglich ein anderes war, so erleben wir momentan Zeiten, in denen die elektronische Musik generell, sicher aber auch der Techno im Besonderen in den – wenn man sie so nennen mag – etablierten Musik-Genres angekommen ist. Längst nicht mehr wird der Begriff Techno ausschließlich mit verstrahlten und eher unterdurchschnittlich anspruchsvollen, rein hedonistisch orientierten Persönlichkeiten assoziiert. Viel hat sich getan im letzten Jahrzehnt, viel wird sich noch tun in den nächsten Jahren.

Dass die Entwicklung elektronischer Musik stetig fortschreitet und an Qualität gewinnt, lässt sich u.a. in der Inflation von Live-Techno-Projekten erkennen. Vermehrt kommt Techno nicht mehr -> weiter lesen

Kategorie musik, party | 1 Kommentar »

exit an der tanzstelle im brunnen70
am Montag, den 8. November 2010 von lorenz

exit an der tanzstelleder herbst ist längst alltag, der winter steht vor der tür. doch bevor winter-depressive töne aufkommen, sei darauf hingewiesen, dass – genauso wie das glas halb voll ist – die tage zwar kürzer, die nächte dafür aber länger werden.

diesen mehrgewinn an relativer zeit sollte man konstruktiv nutzen. so veranstaltet die hdk/ am freitag, dem 12.11. gemeinsam mit exit im brunnen70 ein fest, auf das man sich freuen darf.  ein abwechslungsreiches line-up, das viele neuentdeckungen versprechen lässt, sowie eine dekoration, die dem düsterwerden eine gehörige -> weiter lesen

Kategorie hdk, party | 2 Kommentare »

british invasion: carl barât und swimming im magnet club
am Donnerstag, den 4. November 2010 von julia

folgende worte werden aus rücksicht auf die autonomie des künstlers in diesem artikel nicht vorkommen: „pete“, „doherty“ und „the libertines“.

schließlich verdankt es carl barât vor allem seiner abstinenz in der boulevardpresse, dass er für die mehrheit stets „der andere sänger“ im schatten seines skandalträchtigen ex-und-immer-mal-wieder-kumpanen war. ungerechtfertigt, wie sein auftritt im magnet club unter beweis stellte. von den ersten akkorden des openers „run with the boys“ an wurde einem wieder einmal klar, was man an herrn barât so schätzt: lederjacke und rockstar-gestus  sitzen und die eigenen beine verselbstständigen sich angesichts der unverschämten catchiness seines songwritings.

geradeaus, souverän und mit größtmöglicher professionalität ging barât zu werke -> weiter lesen

Kategorie konzert | 1 Kommentar »


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