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monatsarchiv für Dezember 2010

Somewhere
am Sonntag, den 26. Dezember 2010 von birte

Auf den ersten Blick wirkt Johnny Marcos Leben einwandfrei, hat er es doch als Hollywoodschauspieler weit gebracht, sieht gut aus und kann sich so ziemlich alles leisten. Zwischen seinen Drehs hat er reichlich Freizeit und die verbringt er eben am liebsten im Hotel Chateau Marmont mit Partys, Alkohol, schönen Frauen und auch mal mit der einen oder anderen Tablettendosis. Nicht zu vergessen wäre da natürlich auch noch sein auf Hochglanz polierter, schwarzer Ferrari.

Aber bald dringt man genauer zu Johnny durch; er sieht mit einem vertrübten, leeren, fast schon -> weiter lesen

Kategorie film | 0 Kommentar »

Von Poeten und Pferdebüchern: Der “Kreuzberg Slam” im Lido
am Donnerstag, den 23. Dezember 2010 von julia

Ein in Berlin mittlerweile wohlbekanntes Gefühl: Man besucht eine Veranstaltung, die man für die persönliche Neuentdeckung des Jahres hält– und steht sich aufgrund der massiven Besucherflut erst einmal eine halbe Stunde die Beine in den Bauch. Merke: Für die wahren „Geheimtipps“ brauche ich wahrscheinlich noch ungefähr zehn Jahre. Macht aber nichts, immerhin scheint der an jedem ersten Dienstag im Monat stattfindende „Kreuzberg Slam“ im Lido ja eine Institution zu sein.

Die Regeln gestalten sich dabei denkbar einfach: Die Poeten, die in Gruppen aufgeteilt wurden, haben fünf Minuten, um das kritische Publikum von ihrem Können zu überzeugen. Je nach -> weiter lesen

Kategorie literatur | 3 Kommentare »

JFK
am Mittwoch, den 22. Dezember 2010 von henrike

Der Mensch inszeniert sich wie der Schauspieler und warum nicht den „authentischen Matsch“ gegen das Manuskript eintauschen?

Aber einfach ist es trotzdem nicht, denn wenn wir schon nicht der formalen Logik folgen – was wir tatsächlich nicht tun, mit dem Austausch unserer Geschichte gegen ein Manuskript -, dann müssen wir auch konsequent die Paradoxie als Prinzip anerkennen.

Dem Manuskript nämlich nicht einfach folgen, sondern es auch wieder brechen und variieren, denn wir wissen es ja sowieso nicht genau.

Aber das wird kein Zufall. Das würde die formale Logik sagen und die gilt nicht.

Ist das selbstreflexiver Mist von Theaterleuten, denen die Themen ausgehen? Ja, das ist selbstreflexiv, aber wie gut, dass Theater vorrangig dem authentischen Matsch entspringt und deshalb auch die sich darin Befindenden das alles kennen: Was -> weiter lesen

Kategorie theater | 1 Kommentar »

Stadtvisionen
am Montag, den 6. Dezember 2010 von anna

Das Jahr 2010 wurde zum Jahr des Städtebaus erklärt. Eine Liebeserklärung an alle Kosmopoliten! Was genau ist aber der Städtebau? Womit beschäftigt sich ein Stadtplaner denn so?

Tagtäglich ist jeder von uns in Berlin unterwegs. Ob zu Fuß, motorisiert oder mit Bus und Bahn durchqueren wir den öffentlichen Raum auf dem Weg zur Uni, zum Arbeitsplatz, um Einkäufe zu erledigen, Freunde zu treffen … Sattgesehen an unserer Umgebung aus Häuserfassaden, Straßenfluchten und Plätzen, stellen wir uns nur selten die Frage, welche Gesetzmäßigkeiten dahinter stecken.

Der Städtebau ist eine vergleichsweise junge Disziplin. International anerkannt wurde das Gebiet der -> weiter lesen

Kategorie architektur | 0 Kommentar »

Yasmina Rezas “Der Gott des Gemetzels” im Berliner Ensemble
am Mittwoch, den 1. Dezember 2010 von beate

Als Kind hatte ich ein Bilderbuch über Piraten. Das Bild mit der Planke, über die der Unglückselige geführt wird, hat sich mir ins Gedächtnis gebrannt und zu einem metaphorischen Wunsch geäußert: Ich möchte so viele Menschen – und auch mich selbst – sehr gerne auf die Planke der charakterlichen Entblößung schicken, mit dem Messer an die Kante treiben und so zum Geständnis fordern.

Manchmal gelingt es auch in seltenen kostbaren Momenten, in denen wirklich gesagt was gedacht, dem Gegenüber ehrlich die Meinung gesagt wird oder es werden eigene Unzulänglichkeiten offen gelegt. Im Idealfall geschieht ersteres nicht vorwurfsvoll und mit der Intention zu verletzen und zweites nicht aus Aufmerksamkeitsbuhlerei und kleinlichem Selbstmitleid, sondern auf eine ruhige und coole Art, die nur zum Ziel hat, fehlerhaft sein zu dürfen und urteilsfrei von Wesen zu Wesen zu -> weiter lesen

Kategorie theater | 0 Kommentar »


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