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monatsarchiv für Februar 2011 « Vorherige Einträge

Berlinale-Marathon – Teil 2
am Montag, den 28. Februar 2011 von slava

Es folgt eine kurze Darstellung und meine Bewertung (**** empfohlen, *** geht so, ** sehr experimentell, * lassen) für jeden der 31 Filme des Berlinale-Forums, die ich gesehen habe. Darüber hinaus kann ich wärmstens Pina (Wim Wenders) und den schwedischen Berlinale Short Aterfödelsen empfehlen. Der erste ist eine Hommage an die verstorbene Künstlerin Pina Bausch in 3D-Ästhetik, der zweite eine Reise in die Zukunft mit unverkennbarer schwedischer Phantasie.

En terrains connus (Stephane Lafleur, Kanada 2011): Ein Film über die gescheiterte Kommunikation und die Entfremdung innerhalb der eigenen Familie; emotional -> weiter lesen

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Berlinale-Marathon – Teil 1
am Samstag, den 26. Februar 2011 von slava

Die 61. Berlinale durfte ich hautnah erleben. Ich habe mich dieses Jahr als Leserjuror des Tagesspiegels beworben und stellen Sie sich vor, ich habe es geschafft! Acht unglaublich sympathische Mitstreiter, ein goldenes Badge, ein Notizbuch und ein mit Filmtiteln bedrucktes Blatt waren zehn Tage lang meine Begleiter. Ein Erlebnis, das mein Leben bewegt hat und das mir gezeigt hat, dass Parallelwelten sehr schön sein können und dass sie sogar hin und wieder notwendig sind, um uns daran zu erinnern, dass das Leben aus vielen kleinen Details besteht, die wir oft im schnellen Vorbeigehen einfach übersehen oder überhören.

Die Jurytätigkeit bestand darin, die Filme der Sektion Forum zu bewerten. Das Internationale Forum des Jungen -> weiter lesen

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Große Musik im gemütlichen Rahmen – Temper, Chez Jacki
am Donnerstag, den 24. Februar 2011 von martin

Entsprungen aus dem Dialog der beiden Initiativen hdk/ und LJD präsentiert TEMPER von Samstag an immer wieder beste Musik in intimer Atmosphäre.

Für die Premiere freuen Johann (LJD) und ich (hdk/) uns auf VA.BENE, der mit Tobi Rakete als Legetim schon auf zwei hdk/-Parties gespielt hat, und auf das Debut von DORISBURG in Berlin. À la Aniara Records zelebriert das Duo feinsten skandinavischen House und Techno und reist dafür extra aus Schweden zu uns an.

Der Abend bietet darüber hinaus ein extended Warm-Up Set von OSKAR OFFERMANN – seines Zeichens WHITE-Label-Gründer und wahrscheinlich obendrein der ‘sexiest beard alive’. -> weiter lesen

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Diffraktion
am Dienstag, den 15. Februar 2011 von Anne

Es gibt Zeiten, da jagt man von einem Geburtstag zum anderen oder von einem Film in den nächsten. Im anderen Fall auch zu beidem parallel. Denn während die grande Dame des Films an elf Tagen und in etlichen Kinos Berlins ihren 61. zelebriert, feiert das wunderbare Filmlabor: LaborBerlin an 5 Tagen seinen zauberhaft blutjungen 1. Jahrestag im Stattbad Wedding.

Das LaborBerlin entstand aus dem Zusammenschluss verschiedener internationaler (Film-)Künstler, welche sich speziell der Entwicklung des analogen 8mm/16mm Filmes verschrieben haben. Die lupenrein nichtkommerzielle Arbeit am selbstgemachten Film sowie der gleichzeitige thematische Austausch in -> weiter lesen

Kategorie film, video | 54 Kommentare »

Architektur + Fotografie: Hélène Binet, Christian Richters, Friederike von Rauch
am Montag, den 7. Februar 2011 von anna

Wer den Werkraum mit der Erwartung betritt, eine riesige Ausstellungsfläche mit dem Gesamtwerk des jeweils ausstellenden Künstler anzutreffen, wird im ersten Moment leicht enttäuscht sein. So ging es mir zu mindestens, als ich das erste Mal den Raum der Galerie betrat.

Erst auf den zweiten Blick eröffnete sich mir die spannende Herausforderung des Ausstellungskonzepts, drei Wände so zu bespielen, dass der Besucher einen soliden Eindruck vom Schaffen des Architekten bekommt.

Die neuste Ausstellung vereint die Disziplinen Architektur und Fotografie in sich und hat drei Architekturfotografen eingeladen, ihre ausgewählten Arbeiten zu präsentieren.

Drei Wände – Drei Fotografen.

Sowohl Friederike von Rauch als -> weiter lesen

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Vom Musikmachen in Bergen und die Sache mit der Kartoffel
am Sonntag, den 6. Februar 2011 von birte

Wir trafen die kreativen Köpfe der Casiokids am Freitag, den 28. Januar im Postbahnhof, zwischen ihren zwei Berlin-Konzerten. Anschließend konnten wir live begutachten, wie es sich anhört, Kinderinstrumente in seine Live-Show einzubauen und das anfänglich eher skeptische Publikum zum Tanzen zu bewegen. Ein Gespräch darüber, was es heißt, eine ”potet” zu sein, warum es sich in Bergen so gut Musik machen lässt und wie wir auf Rammstein kamen.

Existiert die so hoch gepredigte Musikszene in Bergen wirklich? Was denkt ihr? Da ich schon zweimal in Bergen war und viel darüber gelesen habe, und vor allem viele Bands aus Bergen mag, interessiert mich das sehr. Die Musikszene ist im Vergleich zu z.B. Berlin anders, da sie genreübergreifender und offener ist. Was haltet ihr davon?

Ja, das stimmt. Sie ist so ziemlich das Epicenter in -> weiter lesen

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Imaginäre visuelle Reisen
am Samstag, den 5. Februar 2011 von lorenz

Das Film- und Video-Programm der diesjähren Transmediale widmet sich unter dem Titel SyncExistence dem Credo, dass wir Menschen – vor allem in Anbetracht der digitalen Medien – in einer Zeit leben, in der uns Bilder stets in einer synchronen Weise erreichen (können), denke man doch etwa an die globale, quasi zeitüberbrückende Vernetzung des Internets. Insofern befänden wir uns als in diesem Status lebend stets in einer gewissen Synchronisation. Die auf dem Festival täglich zwei gezeigten Filmprogramme gehen der Frage nach, was dies für uns als Individuen, auch aber für unsere Gesellschaft bedeutet.

Am Freitag lautete der Unterpunkt Imaginary Travels. Acht Kurzfilme wurden gezeigt, welche die Zuschauer auf eine imaginäre räumliche, aber auch zeitliche Reise in fremde und ferne Welten schicken sollten. Von diesen möchte ich zwei, die mir -> weiter lesen

Kategorie video | 0 Kommentar »

“Woyzeck” mit Songs von Tom Waits im Deutschen Theater
am Samstag, den 5. Februar 2011 von beate

Ein Briefwechsel:

“Liebes Deutsches Theater,

nach Ihrem Stück Woyzeck, taten sich mir einige Fragen auf.
Ich war verwundert, dass ein sprachloser Protagonist wie Woyzeck in einem Lied metaphernreich die Liebe zu seiner Maria besingt. Wiederspricht das nicht der Charakterisierung von Woyzeck? Denn wenn er sich einer sinnvollen Sprache bedienen könnte, dann wäre er weit weniger getrieben und unaufgeklärt. Hinzu kommt, dass die Musik auch noch ein Mittel ist, das den Handlungsablauf immer wieder unterbricht und pausiert und somit die eigentlich stakkatohafte Dramatik des Fragments in eine künstliche Länge zieht. Also während die Szenen bei Büchner die Handlung vorantreiben, ist das Lied immer eine performative Retardierung und Show.

Dementsprechend ist das Projekt „Woyzeckmusical“, trotz aller Verehrung für Tom Waits, eine Idee, die meiner -> weiter lesen

Kategorie theater | 1 Kommentar »

Poll – Nach einer wahren Geschichte
am Freitag, den 4. Februar 2011 von slava

„Als ich noch ein Kind war, hat mein Vater mir beigebracht, dass die Erde ein Ort ist, an dem ich eines Tages verschwinden werde. Nichts wird von mir bleiben. Keines meiner Gefühle wird mich überdauern. Es wird sein, als hätte es mich nie gegeben.“

Der neue Film des deutschbaltischen Regisseurs Chris Kraus bietet keine Unterhaltung für einen entspannten Abend. Das historische Drama verbindet Grausamkeit mit Selbstsuche und Hingebung. Es zerrt an unserem Wissen über die ersten vierzehn Jahre des 20. Jahrhunderts. Beim Jahr 1914 denkt man üblicherweise nicht an Estland und schon gar nicht an die Autorin und Journalistin Oda Schaefer, die von 1900 bis 1988 in Berlin und München lebte. Der -> weiter lesen

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Neue musikalische Erfahrungen
am Donnerstag, den 3. Februar 2011 von lorenz

Nicht nur Diskussionsanstoß für die vor allem künstlerische Auseinandersetzung mit dem Status quo unserer Gesellschaft möchte die Transmediale sein, auch schlichtweg neuartige und somit zu einem Großteil experimentelle Formen von Musik werden präsentiert.

Gestern waren es zwei Veranstaltungen, die mir musikalische Erfahrungen boten, wie ich sie vorher noch nicht erlebt habe. Beide Veranstaltungen griffen jedoch, obwohl mir ihre Endprodukte neuartig erschienen, interessanterweise auf eher ältere, analoge Techniken zurück – und zeigen so einmal mehr wie wenig obsolet das Analoge im Zuge der immer digitaler werdenden Musik doch ist.

Eine mir bis dato gänzlich unbekannte Form eines DJ-Sets präsentierten Patrick Praschma, Chris Wawrzyniak und Pierre Cournoyer mit ihrer Tour de Vinyl im Haus der Kulturen -> weiter lesen

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