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monatsarchiv für März 2011

Geborgenheit üben reloaded auf der hdk-Party
am Montag, den 21. März 2011 von konstantina

“Innerhalb des informatisierten Produktionsprozesses fehlt die Zeit zur Aufmerksamkeit. Das heißt, erstens fehlt bei der Arbeit die Zeit, aufmerksam zu sein. Und zweitens fehlt uns die Zeit zur Zuneigung, für den Affekt, für diese Art körperlicher Aufmerksamkeit, die erotischen Charakter hat, Aufmerksamkeit für den Körper, unseren eigenen wie den anderer. Wir befinden uns also immer stärker in einer Situation, die man mit den Worten beschreibt: Uns ist die Zeit davongelaufen, und mit ihr die Aufmerksamkeit.”

Am 25.03. ist es mal wieder soweit, diesmal im Kino International. Die “Huldigung der Künste” macht wieder eine Party. Wir werden alle hingehen, uns -> weiter lesen

Kategorie hdk, theater | 3 Kommentare »

The Apparatjik Light Space Modulator
am Montag, den 21. März 2011 von Anne

Wenn man dieser Tags auf die gläsernde Neue Nationalgalerie bei Dunkelheit zu fährt, scheinen ihre Außenwände zu verschwinden und der Blick wird geradewegs auf den sich in ihrer Mitte befindlichen Kubus gerichtet, wie aus einer anderen Welt. Angelehnt ist dieser in Form und Vollendung an László Moholy-Nagys „Licht-Raum-Modulator“aus dem Jahre 1930. Auf diesen gewiss 150m³ fassenden Körper, werden von innen Videosequenzen projiziert.

Betritt man den -> weiter lesen

Kategorie film, galerie, konzert | 0 Kommentar »

Zwischen Lüge und Wahrheit – Ingmar Bergmann-Ausstellung
am Montag, den 21. März 2011 von birte

„Warum lügt man, Alexander?“ – es ist eine der vielen pädagogischen Fausthiebe, die auf Alexander in Bergmanns Film „Fanny und Alexander“ einprasseln. Ihm gegenüber sitzt der streng gläubige Bischof, Alexanders Stiefvater. Er will als Moralapostel nicht locker lassen und gibt sich mit einem bloßen „Ich weiß nicht“ Alexanders nicht zufrieden. Der Junge zögert, setzt zum Sprechen an, bricht wieder ab. Schließlich findet er die richtigen Worte; „man lügt, um nicht die Wahrheit sagen zu müssen“. Auch das wird vom Bischof nur kurz belächelt. Hinter einer Lüge steckt, seiner Ansicht, etwas viel verwerflicheres, ein komplett auf Eigennutz beruhendes Anliegen. Er legt dem fantasievollen Jungen wahrhaftig die Worte in den Mund; „man lügt, um sich Vorteile zu verschaffen, richtig, Alexander!“. Er rüttelt und rüttelt an Alexanders spielerischen Vorlieben und -> weiter lesen

Kategorie film, museum | 3 Kommentare »

Knallzart
am Samstag, den 12. März 2011 von slava

Man kann in Berlin den außergewöhnlichsten Menschen begegnen. Und damit ist es nicht genug: Das Gegenüber scheint oft mit einem ganz speziellen Markenzeichen herumzulaufen – Retrobrille, goldene Leggings, Latzhosen, Emo-Look, Bienchenkostüme… In Berlin kann man stolpern über was auch immer. Alles ist erlaubt, alles ist stylisch! Irgendwie macht gerade das nicht Kombinierbare das Hauptstadtflair aus. Manchmal verraten die Gesichter der Bürger zu viel. Sie lassen jedoch häufiger das neugierige und phantasievolle Auge nur Lebenswelten vermuten. Wenn man loszieht, weiß man nie, welche Bereicherung – im Sinne von Wissen und Erfahrung – auf dem Weg lauert. Voraussetzung für jede Entdeckung ist natürlich der Wunsch, sich für die wartenden Delikatessen zu öffnen. Auf diese Weise kann man Schwindel erregende Überraschungen erleben. Das Gute daran: Es fängt immer an, das -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst, theater | 0 Kommentar »

Neukölln: Heimathafen für den Fujima Jazz-Nightclub
am Donnerstag, den 10. März 2011 von martin

Frei, wie Neukölln selbst treten Musiker, Sänger, Tänzer und Street-Künstler in einer einzigartigen Revue gemeinsam auf. Junge Talente treffen auf professionelle Künstler in einer Mischung aus Musik und Performance in dem historischen Ball-Saal. Obendrein werden zu den Getränken kulinarische Kostbarkeiten gereicht. Unterschiedlichste Kunstformen verbunden durch den Jazz.  Er steht für das Unkonventionelle, Unangepasste und Widersprüchliche, er ist frei, dynamisch und experimentell.

Die an die „Pomp Duck & Circumstances“ angelehnte Show ist speziell für Neukölln konzipiert: Die Atmosphäre der Umgebung rund um den Heimathafen vermittelt den Eindruck eines Mini-Broadways – Theater, Opernhaus, Läden, Cafés und Restaurants. Flaniert vorbei und werdet teil.

P.S.: Die jungen Talente werden aus den Musikklassen der Musikschule Neukölln, aber auch in -> weiter lesen

Kategorie konzert, musik | 4 Kommentare »

Skandal in Formvollendung: Die Mapplethorpe-Retrospektive
am Mittwoch, den 9. März 2011 von julia

Meine erste Begegnung mit Robert Mapplethorpe hatte ich im Buchladen: Das Cover von Patti Smiths Roman „Just Kids“, der die Geschichte ihrer Beziehung zu dem 1989 verstorbenen Fotografen und bildenden Künstler erzählt, zeigt sie und ihn in einem Vergnügungspark, wahrscheinlich in New York City. Ein zaghaftes, unbeschwertes, wunderschönes Foto, das überhaupt nicht zu den Skandalen passen mag, die Mapplethorpe mit seinen oft drastischen Fotografien lostrat: Seine Hingezogenheit zur Bondage-Szene und deren künstlerische Umsetzung in schwer verdauliche Schwarzweißfotografien ließen nicht nur im züchtigen Amerika die Sittenwächter aufschrecken und führte sogar zu einem zeitweiligen -> weiter lesen

Kategorie fotografie | 0 Kommentar »

Der Wolf im Schafspelz – Interview mit Wojtek Scherp
am Samstag, den 5. März 2011 von Anne

Am vergangenen Sonntag war es vollbracht. Der junge Künstler Wojtek Scherp späht nach zweiwöchigem Aufenthalt aus, um nach seiner erfolgreichen ersten Ausstellung in den Ill-Galeries weitere Bewunderer in seinen Bann zu ziehen. Einen Tag vor Abzug seiner malerischen Werke aus der schnuckeligen Minigalerie im Haus Schwarzenberg spricht der ursprünglich aus Polen stammende und nun seit 4 Jahren in Berlin lebende charmante Maler über seine Arbeit. Thematische Grundlage von den mit Gummibändern verzerrten Portrait-Malereien und den niedlichen Hitler-Portraits Scherps war eine Aufgabe innerhalb seines Studiums für Kommunikationsdesign an der FH -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst, galerie | 1 Kommentar »

Neulich
am Dienstag, den 1. März 2011 von julia

Die interessantesten, amüsantesten, skurrilsten Momente biegen ohne Vorankündigung um die Ecke, und wenn man nicht aufpasst, schenkt man ihnen zu wenig Beachtung; man hatte sie schließlich nicht als diese auf dem Schirm. Sie heischen nicht bereits Tage im Voraus um Aufmerksamkeit und verlangen einem Vorfreude ab. Lieber schleichen sie sich unerwartet in den Alltag und flackern auf wie ein kurzes Schlaglicht. Vielleicht keine Erleuchtung, aber Erhellung. Und das kann eine Menge wert sein.

Schon aus diesem Grund bin ich immer auf der Jagd nach Plakaten, und zwar nicht nach den großformatigen, die einen jeden Morgen an der Bushaltestelle erschlagen; vielmehr interessieren mich jene vom Typ „handkopiert“. Die, von denen man nie weiß, wo genau sie einen hinführen. Ein Exemplar dieser Art, erspäht zur fortgeschrittenen Barstunde, bewarb einen Kunst- und Trödelmarkt in der -> weiter lesen

Kategorie Allgemein | 0 Kommentar »


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