monatsarchiv für April 2011
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| Konzert-Review: Bodi Bill |
am Donnerstag, den 28. April 2011 von
bene
vor dem lido ist der älteren generation das staunen beim blick auf das monatsprogramm aus dem gesicht abzulesen: “vier konzerte am stück? sind die bekannt? hatten die einen hit?” für einen kurzen moment liegt einem die gegenfrage auf den lippen, ob sie schon mal etwas von “i like holden caulfield” gehört haben, aber der gedanke wird schnell verworfen. “einen hit?” nicht so richtig. eher endloses touren und mund-zu-mund-propaganda auch via sozialer netzwerke bringen die drei berliner in diesen tagen ende april 2011 ins heimische, restlos ausverkaufte, ehemalige kreuzberger kino. die erwähnten fragensteller haben davon über das rock radio (?) erfahren und ziehen es dann doch vor, eine kneipe um die ecke aufzusuchen, während drinnen norman palm (!) das vorprogramm bestreitet.
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| Zwischen Berlin und New York: Puzzlehafte Welten |
am Montag, den 25. April 2011 von
slava
(Bei allen Bildern handelt es sich ausschließlich um private Aufnahmen aus Berlin und New York City)

Es scheint modern geworden zu sein, Berlin mit New York zu vergleichen. Das Haus der Kulturen der Welt hat sogar ein Projekt vorgestellt – Berlin ist größer als New York: Informationen zur -> weiter lesen
Kategorie Allgemein, architektur, bildende kunst | 1 Kommentar »
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| White Russian Night, Part II – Bewusstseinserweiterung ganz legal |
am Freitag, den 22. April 2011 von
julia
Alex James, seines Zeichens Bassist von Blur, fand einst auf die Frage, wie er die rauschhafte, fluoreszierende Anfangszeit seiner Band in den Neunzigerjahren in Erinnerung habe, die schönen Worte: „Wir wollten einfach sehr lila sein.“
Wer den vergangenen Montagabend ebenso im Levee vor der Bühne von Pretend a Great Name, Main Fear Love und Motorama verbracht hat, kann mit Sicherheit zumindest ungefähr nachvollziehen, wovon er spricht.

Nachdem ich alle Erwartungen an die mir bis auf den obligatorischen Myspace-Probesong bislang unbekannten Bands an der Garderobe abgegeben und festgestellt habe, dass an der Bar zur „White Russian -> weiter lesen
Kategorie konzert, musik, party | 0 Kommentar »
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| Ein Wochenende mit den Kakks – Kakkmaddafakkas zwei Berlin-Konzerte |
am Donnerstag, den 21. April 2011 von
birte
Zugegeben: ich bin kein großer Fan von – ich nenne es mal – Hau-Drauf-Mucke mit ganz furchtbar primitiven Songtexten, egal, wie sie auch immer gemeint ist. The Kakks haben solche auch im Programm. Schon alleine bei Songtiteln wie „Crazy on the Dance Floor“ und das darin vorkommende „I am coming, baby, I am coming in your face“ entwickele ich eigentlich die größtmögliche Abneigung gegenüber solcher einfallsloser Skrupellosigkeit, wenn mir davon nicht sogar speiübel wird.

Doch bei Kakkmaddafakka ist das alles anders. Vielleicht liegt das am nicht zu überhörendem norwegischen Englisch der Bergenser – sie haben von mir eine Art -> weiter lesen
Kategorie konzert, musik | 0 Kommentar »
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| Lange Nacht der Opern und Theater |
am Mittwoch, den 20. April 2011 von
henrike
Die größte Aufgabe ist es, die Besucherströme zu meiden in der langen Nacht der Opern und Theater Berlin, nur ist das nicht so einfach. Denn auch in Häusern, die mir bis dahin gänzlich unbekannt waren, muss man drängeln, um in den Saal gelassen zu werden. Wieso haben all diese Menschen gerade diesen Ort gewählt? Warum interessieren sie sich alle für Performances?

Die erste Aufführung ist Christoph Winklers „Taking Steps“ in den Sophiensaelen. Eine Selbstpräsentation dreier professioneller Tänzer, ausgebildet für unterschiedliche Stile, die sich unter anderem fragen: „Why do I have to explain that a -> weiter lesen
Kategorie theater | 0 Kommentar »
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| Ticketverlosung: “White Russian Night” im Levee! |
am Freitag, den 15. April 2011 von
julia
Der durchschnittliche Filmfan dürfte den Drink aus Wodka, Kahlua und Sahne, besser bekannt als „White Russian“, vor allem mit einem gewissen Werk der Coen-Brothers verbinden. Konsequenterweise wirbt auch die von Zitty und der Russischen Botschaft persönlich präsentierte „White Russian Night“ mit dem Konterfei des wahrscheinlich berühmtesten Liebhabers jenes Cocktails. Dabei muss man weder ein glühender Verehrer des „Dudes“ noch passionierter Wodkatrinker sein, um einen Grund zu haben, am nächsten Montag im Levee Club in Mitte vorbeizuschauen: Das musikalische Aufgebot, bestehend aus der deutschen Band Main Fear Love und -> weiter lesen
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| Ein Schiff in der Stadt – die goße Stubnitz Gala in der Volksbühne |
am Freitag, den 1. April 2011 von
Anne
Das MS Stubnitz ist ein 80m langes, stählendes EX-DDR-Fischfang- und Verarbeitungsschiff. Nach der Wende taten sich eine Gruppe von z.T. Schweizer und Berliner Künstlern zusammen, um den Rostocker Stahlriesen in eine schwimmende Plattform für alternative Kunstformen, kontemporäre Musikströmungen und subkulturellen Output in jeglichen Darbietungsformen umzubauen. Ostasiatische Obertonsänger, japanische Freejazzgötter, niederländische Noisedadaisten, amerikanische Hip Hop Gurus, französische Folkloretänzer oder spanische Gitarreros. Das Schiff auf 3 Floors gefüllt mit Lack und Leder oder hunderten von Tanzlustigen der Elektroszene. Seit 1993 bewegt sich dieses -> weiter lesen
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