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monatsarchiv für Mai 2011

Live Krautrock-Performance auf der hdk-Party
am Montag, den 30. Mai 2011 von lorenz

Sind sie nun Straßenmusiker oder sind sie eine Band? Spielen sie Konzerte oder doch eher Performances? Handelt es sich eher um eine öffentliche Jam-Session oder doch um eine Art Gesamtkunstwerk?

All dies sind Fragen, die ich schließlich nicht endgültig beantworten will und nicht wirklich beantworten kann, wenn ich versuche, zu beschreiben, was genau drei in Berlin lebende Musiker unter dem Namen Camera vollbringen.

Doch bleiben wir zunächst bei den Fakten. Seit einem guten halben Jahr spielen Camera auf den Straßen und U-Bahnhöfen Berlins “Guerilla-Konzerte” – so nennen sie es selbst. -> weiter lesen

Kategorie konzert, musik, party | 0 Kommentar »

Nachruf auf Gil Scott Heron
am Sonntag, den 29. Mai 2011 von thomas

Gil Scott Heron ist am 27.5. in New York im Alter von 62 Jahren verstorben.

Heron war mit seiner Poesie und mit politischen Texten wie „Whitey on the moon“, „We almost lost Detroit“ oder „Johannesburg“ maßgeblich an der Entwicklung von HipHop, R&B und Spoken Word beteiligt. Er wird von vielen Künstlern wie Common, Mos Def und Saul Williams als Inspiration und Vorbild genannt. Mit den Alben „Small Talk at 125th and Lenox“ (1970) und „Pieces of a man“ (1970) schuf er zwei Alben, die als absolute Klassiker gelten und der Titel seines Liedes „The Revolution Will Not Be Televised“ ging in den allgemeinen Sprachschatz über und wurde Teil des kulturellen Gedächtnisses.

2006 hatte XL Recordings Chef Richard Russel Gil Scott Heron davon überzeugt ein neuen Album aufzunehmen, was zu einer ähnlich erfolgreichen Synthese wie bei der -> weiter lesen

Kategorie musik | 0 Kommentar »

Nicolai Huch – Noch tanzen sie
am Dienstag, den 24. Mai 2011 von thomas

Die Betonung im Titel von Nicolai Huchs Ausstellung liegt auf „noch“.

Noch tanzen sie. Noch sind sie zu erahnen. Noch haben sie einen Körper. Noch kann man schemenhaft erkennen, was kurz davor steht, in kleinste Teile zu zerfallen, zu explodieren und sich in giftigen Rauch aufzulösen.

Huch stellt seine Figuren auf Bühnen mit verwaschenen Vorhängen und lässt sie den letzten Tanz aufführen, sich noch einmal an bessere Zeiten erinnern, die nur noch in Neonfarben in schmutzigen Pfützen kurz aufleuchten und dann weiter die Gosse hinuntergespült werden. An die goldenen Zeiten, die zu einer morbiden Dekadenz verkrüppelt wurden und bald von -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst, galerie | 0 Kommentar »

Kalligrafie im Großformat
am Montag, den 23. Mai 2011 von julia

Spätestens seit Banksy im vergangenen Kinoherbst mit seinem Schelmenstück „Exit Through the Gift Shop“ beachtliche Erfolge feierte, scheint die Street Art ihren Weg aus dem Untergrund gefunden zu haben. Allerdings sollte einen auch die in Großstädten wie Berlin beinahe unvermeidliche Konfrontation mit zum Leben erweckten Wänden, Mauern, Toren und Türen nicht davon abhalten, an der einen oder anderen Stelle genauer hinzuschauen. Denn besonders interessant wird es, wenn sich vermeintliche Graffitis als Werk eines Künstlers entpuppen, dessen Handwerkszeug weder Spraydose noch Stencil-Schablonen sind.

Betritt man Stephan Meissners Wohnung, glaubt zunächst, es mit -> weiter lesen

Kategorie bildende kunst | 0 Kommentar »

Kleinbürger
am Mittwoch, den 18. Mai 2011 von henrike

Die Familie ist der Hort der Ruhe und der Geborgenheit – hat mein Vater mir gesagt und es nie ganz ernst gemeint. Die Familie ist ja noch viel mehr. Der Hort von Ärger und Unterdrückung, Befreiung, Selbstbehauptung, Verletzung und die Familie ist schuld an den tiefsten Wunden, die einem Menschen zugefügt werden können. Diejenigen, die er nie vergessen oder einfach heilen kann.

Maxim Gorkis Stück „Kleinbürger“ zeigt einen Generationenkonflikt zwischen den Eltern (Helmut Mooshammer als Wassilij Wassiljew Bessemjonow, Barbara Schnitzler als Akulina Iwanowna), die mithilfe einer veralteten Wertordnung (Ausbildung-Hochzeit-Tod) nach ihrer Harmonie streben, die aber die Lebensplanung ihrer Kinder mit einschließt. Denn diese sollen sie ja im Alter versorgen. Die Kinder Pjotr (Ole Lagerpusch) und Tatjana (Natali Seelig) jedoch wollen und können sich dem nicht fügen. -> weiter lesen

Kategorie theater | 0 Kommentar »

Das Tahiti80-Experiment: jung-erwachsene Popkultur im Berliner Comet
am Dienstag, den 17. Mai 2011 von slava

“Oh, Tahiti80! Sie sind so toll! Als ich vor ein paar jahren unglücklich verliebt war, habe ich sie ununterbrochen gehört…“, sagte ein Freund von mir, als ich ihm erzählte, dass die französische Band am 6. Mai 2011 live in Berlin zu sehen sein würde. Ist das eine gute Voraussetzung, sich schon wieder auf das unbekannte einzulassen – musik, die den Liebeskummer heilt?! Warum eigentlich nicht! Je absurder das vorhaben, desto spektakulärer das erlebnis.

Ich kannte Tahiti80 also nicht. Der Name klang für mich so unmusikalisch, wie es nur geht, und gerade das hat meine Neugier geweckt: Wer sind sie? Was spielen sie? Wie waren sie damals? -> weiter lesen

Kategorie konzert, musik | 1 Kommentar »

electroswinging in kreuzberg
am Freitag, den 6. Mai 2011 von slava

der electro swing club berlin hat dieses mal zum electro swing open air im festsaal kreuzberg eingeladen, und zwar pünktlich zum tanz in den mai. Unter dem motto „federn und konfetti statt steinen und reizgas!“ versammelten sich berliner szenenmenschen beim event im rahmen des myfest in der skalitzer straße 130, und es wurde unter freiem himmel geclubbt. alle farben, egokind, va.bene & tobirakete und peter -> weiter lesen

Kategorie musik, party, tanz | 0 Kommentar »


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