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Schlagzeug, blinkende Synthesizer und obskure elektronische Klangerzeuger
am 12. Oktober 2010 von martin

Sebastian Arnold: Er ist die Band. Verspielt und ein wenig verrückt steht er auf der Bühne wie in einem Klanglaboratorium und ist dabei ganz in seinem Element. Alle Instrumente werden ausschließlich von ihm selbst bedient.

Musik als Handwerk ohne Laptop und Playback – Sebastian Arnold erarbeitet sich seinen Groove immer wieder von Grund auf, generiert die Bassline aus Oszillatoren und Stimmen, steuert den Synthesizer mit Trommelschlägen und improvisiert anschließend weitläufig über seine Loopschleifen. Der Puls von Elektronischer Tanzmusik trifft auf das weite musikalische Spektrum von Postrock und Indietronica. Die Rhythmen der Trommeln verzahnen sich eng mit den Beats aus den Lautsprechern, und plötzlich entdeckt man, dass die eine Hälfte der “Band” längst die Filter und Keyboardtasten bedient, während die andere auf dem Schlagzeug weiter Energie zum Publikum freisetzt. Soll man staunen oder tanzen? Der Künstler selbst würde sagen: beides.

Sebastian Arnhold, der unter anderem durch die tolle Arbeit des Braumeister e.V. bekannt geworden ist, spielt im Zuge von 36 Stunden Kindlbrauerei am 16.10.2010 in Neukölln. Dies ist also die Chance, ihm auf seine Finger zu schauen und sich von Sebastian bewegen zu lassen.





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martin ist mitbegründer der hdk/ und agiert sehr oft in der peripherie von künstlern. persönlich regt ihn vor allen dingen architektur, besonders im sozialen Kontext, immer wieder zum nachdenken an.
-> weiteres


der beitrag wurde am Dienstag, den 12. Oktober 2010 um 13:06 uhr veröffentlicht und wurde unter hdk, konzert, musik abgelegt. du kannst die kommentare zu diesen eintrag durch den RSS 2.0 feed verfolgen. du kannst einen kommentar schreiben oder einen trackback auf deiner seite einrichten.


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